Bernhard Ott
Weine, die Natur erzählen.
Weine, die Natur erzählen Seit über vier Generationen bearbeitet und kennt die Familie Ott das Terroir in der Region Wagram, nur eine Dreiviertel-Autostunde von Wien entfernt. Hier, in Feuersbrunn, in der Nähe von Schloss Grafenegg, liegt das Weingut - mit dem Wein- und Waldviertel auf Tuchfühlung.
Chef Bernhard Ott weiß, was die Weinberge zu ihrer prächtigsten Entfaltung brauchen. 95 Prozent der Rebfläche sind mit der Sorte Grüner Veltliner bestockt. Auch prächtige Marillenbäume liefern Jahr für Jahr vollreife Früchte für köstliche Marmeladen.
Beim Öffnen einer beliebigen Ott-Flasche fließt grün-gold schimmernder, fruchttiefer Wein ins Glas. Unwillkürlich schließt der Genießer beim ersten Schluck die Augen. Gedanken wie herzerfrischend und edel folgen zwangsläufig. Nach einem zweiten Schluck ist sicher: das ist Natur pur.
Zwei große Ott-Lagen - Spiegel und Rosenberg - liegen am nach Süden gerichteten Feuersbrunner Hengstberg in 371 Meter Höhe. Die sanften Lössterrassen dort sind kalkhaltig und verfügen über eine große innere Oberfläche. Sie sind hervorragende Wasserspeicher. Nördlich begrenzt sie ein Mischwald auf Tertiär-Schotterboden, in nächster Nähe zum Zöbinger Heiligenstein, Kammerner Gaisberg und Strasser Wechselberg. Als Bernhard Ott 2006 feststellt, dass die Grenzen der Technik im konventionellen Weinbau keine Qualitätssteigerung mehr erlauben, stellt er den Betrieb radikal um. Seither führt er seine Weine nicht nur geschmacklich, auch ökologisch, zum höchst möglichen Gipfel. Mit dem Ergebnis, dass Ott-Weine heute inspirieren und - bei aufmerksamer Verkostung - von der lebendigen Natur, in der sie wachsen, erzählen.
So stehen Ott-Weine heute für die Superlative der Qualität. „Wir arbeiten in aufwändiger Handarbeit für hochwertigste Güte. „Bei der Ernte selektieren wir in mehreren Lesegängen die Trauben, die gerade den idealen Reifegrad haben, um das Höchstmaß an Aromen in Flaschen zu füllen. Wir achten auf geschlossene Kreisläufe, begünstigen das Leben von Nützlingen und gewährleisten Sortenvielfalt im Weingarten. Dazu begrünen wir unsere Weingärten, setzen leichtere Maschinen ein, komponieren aus Bio-Rindermist, Trester, Stroh und Rebholz Humus, der das Bodenleben sichtbar beflügelt und unterstützen so die Fruchtbarkeit der Böden.“
