Sansibar, Rantum/Sylt

Secklers Sylter Sinn

Herbert Seckler
DIE EVENTS IN DER SANSIBAR: Weinbrunch Erleben Sie einen einzigartigen Weinbrunch in der Sansibar mit Kochkünsten von Fernando Córdoba und spektakulären Weinen von Vicente Taberner Carsi.

Sylt - vier Buchstaben, die die ganze Welt bedeuten. Zumindest für Herbert Seckler, dem Patron der legendären Sansibar in den Dünen zwischen Rantum und Hörnum. Die Insel hat ihn bei seiner ersten Begegnung gepackt. Und seitdem nie mehr losgelassen.

Denn hier ist alles, was der gebürtige Schwabe zum Glücklichsein braucht. Die Menschen, das Meer, die Natur und eine Uhr, die langsamer tickt als anderswo.

Secklers Sylter Sinn

Hier liegt etwas in der Luft, das schwer in Worte zu fassen ist. Ein gewisses Flirren, das jeden in den Bann zieht. Eine Energie, die Menschen lächeln lässt, zurücklehnen und sich besinnen auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Ein Zauber, der fesselt. Auf ewig. „Denn wer einmal hier war, kehrt auch immer wieder zurück“.

Warum das so ist, vermag er nicht zu sagen. „Das muss man fühlen - dieses Glück, das einen umhüllt, wenn man am Wasser sitzt und den Wellen lauscht. Den Sand unter den Füssen spürt und die salzige Luft einatmet. Dem Horizont entgegenläuft und dabei dem Wind trotzt. Durch die Strassen flaniert oder mit den Dünen wandert.“ Immer berauscht vom einzigartigen Licht, das schon Maler und Schriftsteller inspiriert hat. Ob am Ellenbogen, wo die Naturgewalten ein Schauspiel der besonderen Art bieten. Oder in Keitum, wo alte Friesenhäuser Geschichten von früher erzählen. Durch die Westerländer Friedrichstrasse schlendern, die vor Lebendigkeit nur so strotzt. Oder durch das Kampener Nachtleben tanzend, das sich mit dem einer Großstadt messen kann. Ob bei einer Halligfahrt in Hörnum, um das Wattenmeer zu bestaunen oder meditierend beim spektakulären Sonnenuntergang am Roten Kliff.

 

Dieses kleine Stück „heile Welt“ bietet dem Vollblut-Gastronomen alles, wonach ihm gerade ist. Stille aber auch Geselligkeit. Askese und gleichzeitig Adrenalin. Philosophieren sowie Schwadronieren. Doch egal, ob es leise oder laut wird. „Hier ist man immer ganz nah bei sich. Ist wieder Mensch und nicht mehr Maschine. Lässt los und lebt.“ Denn Sylt ist magisch und spricht - man muss nur genau hinhören. So gibt es für ihn „keinen Ort auf dieser Welt, an dem ich lieber wäre. Denn hier ist Liebe. Hier ist Leben. Hier ist Zuhause.“